Die Ernährungsprofis
Die Ernährungsprofis

Nahrung für das Immunsystem


Sportler haben durch intensives Training und Wettkämpfe besonders hohe Anforderungen an ihr Immunsystem! Was kann man tun, um seine Immunabwehr zu stärken? Im folgenden Artikel erfahren Sie ein paar nützliche Strategien!

 

Wie kann die richtige Ernährung das Immunsystem in Schwung bringen?

 

Aufgabe des Immunsystems ist es, den Körper vor schädigenden Einflüssen von Bakterien und Viren zu schützen. Die richtige Ernährung ist einer von vielen wichtigen Einflussfaktoren zur Aufrechterhaltung des Immunsystems. Dies zeigt sich insbesondere bei der erhöhten Infektanfälligkeit durch die eingeschränkte Funktionstüchtigkeit des Immunsystems von unterernährten Menschen.

 

Die Aufgaben des Immunsystems

 

Die Verteidigungsbasis gegen Krankheitserreger wie Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten und andere Fremdstoffe ist unser Immunsystem. Es ist ein äußerst komplexes System, in dem unterschiedliche Zelltypen, die sich im gesamten Körper ausbreiten, miteinander kommunizieren.

 

 

 

Empfindliches Überwachungssystem

 

Das Immunsystem überwacht die Bildung von entarteten, geschädigten oder degenerierten Zellen. In unserem Körper befinden sich immer zwischen 100 und 10.000 entartete Zellen, die täglich während des normalen Stoffwechselvorgangs entstehen. Darunter befinden sich auch Hunderte bzw. Tausende von Krebszellen, die vom Körper im Laufe eines Tages gebildet werden.

Deshalb ist es sehr wichtig, das Immunsystem bestmöglich zu unterstützen, damit es seine wichtigen Aufgaben erfüllen kann. Ist das Immunsystem geschwächt, ist es nicht mehr in de Lage, Krankheitserreger im ausreichendem Maße und die entarteten Zellen zu entsorgen. Daraus resultieren dann die unterschiedlichsten Krankheiten, die vom Schnupfen bis hin zu Autoimmunerkrankungen und Krebs reichen können.



Die Versorgung des Körpers mit bestimmten Nähr- und Wirkstoffen beeinflusst die Funktionsfähigkeit des Immunsystems, sowohl bei einem Mangel als auch bei einer Überversorgung.

 

Welche Nährstoffe beeinflussen das Immunsystem positiv?

 

Für eine optimale Funktionsfähigkeit des Immunsystems ist eine Versorgung mit allen essenziellen Nähr- und Wirkstoffen aber auch mit ausreichend Energie notwendig, da nur so die Vorgänge, die zur Aufrechterhaltung der Immunfunktion nötig sind, richtig ablaufen können. Eine Überversorgung mit Nahrungsinhaltsstoffen und Energie ist jedoch genauso wenig förderlich wie eine Unterversorgung.

Von grundlegender Bedeutung bei den Makronährstoffen ist eine hinreichende Eiweißzufuhr, da Proteine wichtiger Bestandteil der Zellen des Immunsystems sowie für die Bildung der Antikörper notwendig sind. Bei den Mikronährstoffen kommt insbesondere dem Mineralstoff Zink eine herausragende Bedeutung zu, da er Bestandteil von vielen Enzymen ist, die für die RNA- und Proteinbiosynthese benötigt werden. Insbesondere bei den Zellen der Immunabwehr handelt es sich um kurzlebige Zellen, die der Körper ständig erneuern muss, so dass es bei einem Zinkmangel zu vielfältigen und schweren Störungen kommt.

Auch ein Eisenmangel verringert die Funktionsfähigkeit des Immunsystems, da er die Funktionsfähigkeit der Immunzellen beeinträchtigt. Weitere Mineralstoffe wie Selen, Kupfer und Lithium beeinflussen das Immunsystem auf unterschiedliche Weise. Bei den Vitaminen sind die vor freien Radikalen schützenden Vitamine A, C und E bedeutsam. Auch die B-Vitamine stimulieren die Produktion von Botenstoffen innerhalb des Immunsystems. Für die optimale Tätigkeit des Immunsystems ist also ganz allgemein eine ausgewogene Mischkost empfehlenswert.

 

Was sollte man bei der Nahrungsmittelauswahl berücksichtigen?

 

Insgesamt gilt das Motto: möglichst ausgewogen und möglichst vielfältig essen. Bevorzugen Sie besonders viel Gemüse und Obst, mindestens fünf Portionen am Tag. Ein Teil hiervon sollte auch frisch und als Rohkost verzehrt werden, um wichtige Inhaltsstoffe nicht zu zerstören.

Auch der Verzehr von reichlich Vollkorn- und Milchprodukten ist wichtig. Die in den Vollkornprodukten enthaltenen Ballaststoffe weisen eine Schutzfunktion auf. Die in Milchprodukten enthaltenen Milchsäurebakterien haben ebenfalls eine positive Wirkung auf das Immunsystem und besonders auf die Darmflora. Wichtig ist auch eine ausreichende Trinkmenge, am besten in Form von Mineralwässern, Früchtetees sowie verdünnten Frucht- und Gemüsesäften. Dafür sollten Sie Genussmittel wie Kaffee, schwarzen Tee und Alkohol sparsam konsumieren, also bewusst genießen.

 

Worin besteht die Wirkung von Gemüse und Obst auf das Immunsystem?

 

Die Wirkung beruht zum einen auf den enthaltenen Vitaminen, die das Immunsystem unter anderem durch ihre antioxidative Wirkung schützen können. Auch die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe haben eine antioxidative und damit immunprotektive Wirkung. Immunstimulierende pflanzliche Inhaltsstoffe sind zum Beispiel Saponine, Sulfide und Lycopin. Die Ballaststoffe sind für das Immunsystem förderlich, genauso wie die enthaltenen Mineralstoffe. Deshalb ist es wichtig, auf einen abwechslungsreichen Konsum zu achten, da hiermit die Aufnahme von unterschiedlichen Inhaltsstoffen gewährleistet wird.

 

 

So können Sie Ihr Immunsystem unterstützen:

 

1. Schädliche Nahrungsmittel und Getränke aus der Ernährung streichen

 

Heutzutage besteht die Standardernährung vieler Menschen zu großen Teilen aus verarbeiteten Nahrungsmitteln und Fast Food, die viele chemische Zusätze, wie Konservierungs- und Farbstoffe oder Geschmacksverstärker enthalten.

Hat man sich vor 20 Jahren die Zutatenliste einer Dosensuppe, eines Fertiggerichts oder von Backwaren angeschaut, so fanden sich dort meist bekannten Zutaten wieder. Mittlerweile enthalten diese Nahrungsmittel Hunderte von Chemikalien, die vom Körper nicht als Lebensmittel erkannt werden können. Unser Immunsystem stuft diese Chemikalien als Fremdstoffe ein, gegen die es vorgehen muss.

Somit ist das Immunsystem ständig damit beschäftigt, diese Chemikalien unschädlich zu machen und kann so seine eigentlichen Aufgaben nicht mehr erfüllen. 

Grundsätzlich sollte man bei Fertiggerichten die Zutatenliste studieren! Viel einfacher ist es jedoch, möglichst oft auf frische Zutaten zurückzugreifen. Obst, Gemüse, Kartoffeln, Getreide etc. sind natürliche Lebensmittel, die der Körper kennt und von denen das Immunsystem aufgrund ihrer hohen Nährstoffdichte besonders profitiert.


2. Gesunde Fette zuführen

 

Forschungen haben ergeben, dass Omega-3-Fettsäuren in der Lage sind, Entzündungsprozesse zu reduzieren. Ergänzt man seine Ernährung mit Omega-3-Fetten, so wird die Zusammensetzung der Immunzellen verändert, was letztendlich zu einer Stärkung des Immunsystems führt.

 

3. Darmfunktion optimieren

 

Da sich im Darm etwa 80 Prozent aller Abwehrzellen befinden und von den Immunzellen im Darmbereich wichtige Impulse für das ganze Immunsystem ausgehen, ist es wichtig darauf zu achten, dass der Darm gesund gehalten wird bzw. seine Gesundheit wieder hergestellt wird. Der Darm stellt eine wichtige Barriere gegen Krankheitserreger dar, da alle schädlichen Substanzen zunächst die Darmwand passieren müssen, bevor sie in den Blutkreislauf gelangen können.

Ist die Darmflora durch eine langjährige Fehlernährung, Giftbelastung, Antibiotika oder andere Medikamente aus dem Gleichgewicht geraten, dann kann auch er seinen vielfältigen Aufgaben nicht mehr gerecht werden.

In der Folge kann der Darm die aufgenommene Nahrung nicht mehr richtig verwerten und es kommt - sogar bei ausreichender Nährstoffversorgung - zu einem Nährstoffmangel im Körper. Zudem werden durch die schlechte Darmsituation auch die Immunzellen im Darm in Mitleidenschaft gezogen und können ihre Aufgabe nicht mehr ordnungsgemäß erfüllen. Dadurch wird das gesamte Immunsystem geschwächt und zahlreiche Krankheiten sind die Folge.

Deshalb ist es sinnvoll, dem Darm eine besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Er sollte regelmäßig durch eine Darmreinigung unterstützt werden, damit er sich von den alten, abgelagerten Schlacken befreien kann. Außerdem wird die Darmflora im Zuge der Darmreinigung durch die Zufuhr von natürlichen Bakterienstämmen wieder aufgebaut und ins Gleichgewicht gebracht. Durch diese Maßnahmen wird der Darm saniert, das Immunsystem effektiv unterstützt und die Abwehrkräfte spürbar gestärkt.


4. Mineralstoffversorgung sichern

 

Mineralstoffe haben vielfältige Aufgaben. Sie sind für den Körper essentiell, um den ph-Wert des Körpers in einem optimalen Bereich zu halten. Ein Mineralstoffmangel wirkt sich im ganzen Körper negativ aus, so belastet er auch das Immunsystem. Die Ernährung sollte daher stets eine ausreichende Menge an mineralstoffreichen Lebensmitteln enthalten, wie frisches Obst, Gemüse und vollwertiges Getreide, damit der Körper genügend Mineralstoffe erhält.

Allerdings hat die Qualität der Nahrungsmittel in den letzten Jahren immer mehr nachgelassen, so dass es sinnvoll ist, seinen Körper mit der Zufuhr von hochwertigen und gut verwertbaren Mineralstoffen zu unterstützen.

 



Anfragen

Sie erreichen uns unter:

 

Mail: graf@die-ernährungsprofis.de
Fon: +49 201 50 65 18 69
 

 

 

Nutzen Sie auch gerne unser Kontaktformular.

Stress & Burnout?

Durch Job, Sport, Familie?

 

Infos auch unter

 www.coaching-systems.de

 

Wir kommen, um zu helfen!


Druckversion Druckversion | Sitemap
© Ernährungsberatung Dr. Graf

Diese Homepage wurde mit 1&1 MyWebsite erstellt.